Lucerne Festival Orchestra
Claudio Abbado
"Weich und kantabel, bisweilen gespannt drängend, jederzeit aber erfüllt von der Wärme des Gefühls, so geht Abbado die Musik Bruckners an" – nicht nur die Neue Zürcher Zeitung ist voll des Lobes, wenn Claudio Abbado und das Lucerne Festival Orchestra Bruckner spielen. Ihre Interpretation von dessen ehrfurchtgebietender Fünfter Symphonie spiegelt kongenial die unübertroffene musikalische Meisterschaft und das überbordende Talent dieses Komponisten. Oder wie The Guardian es formulierte: "Vermutlich hätte sich der Komponist selbst dazu hinreißen lassen, Abbado als seinen idealen Interpreten zu umarmen."
Daniel Barenboim, Klavier
Pierre Boulez, Dirigent
Staatskapelle Berlin
Zum allerersten Mal widmete sich Daniel Barenboim in einem Konzert den beiden hochvirtuosen Klavierkonzerten von Franz Liszt. Am Pult von Barenboims eigenem Orchester, der Staatskapelle Berlin, stand dabei sein langjähriger Freund und geschätzer Kollege Pierre Boulez, und auf ihrer gemeinsamen Europatournee wurden sie überall mit Lob überschüttet. Nach Meinung der beiden Musiker war Liszt einer der wichtigsten Pioniere der musikalischen Moderne, nicht nur als Komponist, sondern auch als Pianist und Dirigent. Er beeinflusste viele seiner revolutionären Zeitgenossen wie Robert Schumann und Richard Wagner, und zwei großartige Orchesterwerke des letztgenannten Komponisten rundeten das Programm dieses Festkonzertes zu Liszts 200. Geburtstag ab.
New York Philharhomic, Alan Gilbert (Dirigent)
Dorothea Röschmann (Sopran)
Michelle DeYoung (Mezzosopran)
New York Choral Artists
Die New Yorker Philharmoniker - Amerikas führendes Sinfonieorchester - gaben anlässlich des zehnten Jahrestags der Ereignisse vom 11. September ein Konzert für New York. Welches Werk wäre für eine solche Gedenkfeier angemessener als Mahlers Auferstehungssinfonie, »die allen Seiten des Lebens Ausdruck verleiht«, darunter auch »tiefster Hoffnung«, wie es Chefdirigent Alan Gilbert formuliert? Dieses Konzert war ein unvergessliches Ereignis, eine »durchweg beeindruckende« Darbietung, »ergreifend musiziert«, mit »hervorragenden« Solisten und einem »exzellenten« Chor (New York Times).
BONUS: Alan Gilbert und Zarin Mehta über "A Concert for New York"
Tibor Kováč Violine, Shkëlzen Doli Violine, Thilo Fechner Bratsche, Stephan Koncz Cello, Ödön Rácz Kontrabass, Daniel Ottensamer Klarinette, František Jánoška Klavier
Gäste: Walter Auer Flöte, Christoph Traxler Harmonium
The Philharmonics, ein Ensemble, das von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker gegründet wurde, erfüllt das Café Sperl mit den authentischsten Wiener Klängen überhaupt - die Johann Strauß Walzer, die von Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg arrangiert und im Mai 1921 aufgeführt wurden, um Ihren "Verein für musikalische Privataufführungen" vor dem Ruin zu bewahren. Diese Musik liegt den Künstlern im Blut und die Atmosphäre des Kaffeehauses wird Leopold Godowskys Hommage an die Stadt: "Alt-Wien" noch mehr bereichert. Der Abend wird abgerundet mit wunderbaren Stücken von Fritz Kreisler und einer neuen Komposition des Ensemblemitglieds Tibor Kováč inspiriert von jüdischen Traditionalen und Gustav Mahlers sinfonischen Kompositionen: "Yiddische Mame".
BONUS Material: Warum Arnold Schönberg die Walzer von Johann Strauß arrangierte
Riccardo Chailly
Gewandhausorchester Leipzig
Solisten: Erika Sunnegardh (Sopran), Ricarda Merbeth (Sopran), Christiane Oelze (Sopran), Lioba Braun (Alt), Gerhild Romberger (Alt), Stephen Gould (Tenor), Dietrich Henschel (Bariton), Georg Zeppenfeld (Bass)
Chöre: MDR Rundfunkchor, Chor der Oper Leipzig, GewandhausChor, Thomanerchor Leipzig, GewandhausKinderchor
Im Mai 2011 brachte Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly mit Gustav Mahler's 8. Sinfonie rund 500 Mitwirkende auf die Bühne. Mahlers „Opus magnum“, wie der Komponist sein Werk selbst bezeichnete, war der monumentale Abschluss des Internationalen Mahler-Festivals in Leipzig. Die jetzt als DVD und Blu-ray erscheinende Aufnahme zählt zu den wenigen überhaupt existierenden Aufzeichnungen dieser herausragenden Sinfonie. Inspiriert durch einen Probenbesuch des Gewandhausorchesters malte der Leipziger Künstler Neo Rauch das Bild „Chor“ eigens für das Cover dieser Mahler 8 Veröffentlichung.
Riccardo Chailly
Gewandhausorchester Leipzig
Solisten: Christiane Oelze (Sopran),
Sarah Connolly (Mezzo-Sopran)
Chöre: MDR Rundfunkchor, Berliner Rundfunkchor, GewandhausChor
Diese Produktion entstand während des diesjährigen Internationalen Mahler-Festival in Leipzig, zu dem die besten Orchester der Welt das gesamte sinfonische Schaffen des Komponisten aufführten. Die monumentale Sinfonie Nr. 2 bildete dabei als Eröffnungskonzert des Gewandhaudorchesters unter der Leitung von Riccardo Chailly einen wahren Höhepunkt des Mahler-Jubiläums. Mahlers Sinfonie Nr. 2 erfüllt eindrucksvoll, was der Komponist einst über ihren letzten Satz konstatierte: „Die Steigerung und der Aufschwung, der jetzt bis zum Schlüsse folgt, ist ein so ungeheurer, daß ich selbst hinterher nicht weiß, wie ich dazu gelangen konnte.“ Für das Cover der 2. Mahler Sinfonie wählte der Leipziger Künstler Neo Rauch in Zusammenarbeit mit Accentus Music sein Bild „Morgenrot“ aus.
Martha Argerich, Piano
Mischa Maisky, Cello
Luzerner Sinfonieorchester
Neeme Järvi, Dirigent
Am Abend des 9. Februar 2011 erlebte das Publikum im KKL Luzern ein Novum der Musikliteratur: das von Rodion Shchedrin komponierte Doppelkonzert "Romantic Offering" für Klavier, Violoncello und Orchester. Martha Argerich und Mischa Maisky interpretierten diese Welturaufführung zusammen mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Neeme Järvi. Der Abend wurde mit dem Scherzo capriccioso von Antonin Dvořák, der Sonate A-Dur von César Franck und der 9. Sinfonie Dmitri Schostakowitschs abgerundet.
BONUS: Behind the Scenes of a World Premiere with Rodion Shchedrin, Marta Argerich and Mischa Maisky
"Ich habe das Stück für die wunderbaren Solisten Martha Argerich und Mischa Maisky geschaffen, denen es auch gewidmet ist. Dabei habe ich versucht, die markantesten individuellen Eigenschaften der beiden Künstler zu unterstreichen und zu konturieren." Rodion Shchedrin
Pierre Boulez
Lucerne Festival Academy Orchestra
Seit 2004 gibt es die LUCERNE FESTIVAL ACADEMY, die Pierre Boulez gemeinsam mit Festspielintendant Michael Haefliger ins Leben gerufen hat. Mit rund 130 hochbegabten jungen Musikerinnen und Musikern aus aller Welt werden seither Sommer für Sommer zeitgenössische Partituren und Klassiker der Moderne einstudiert. In täglichen Proben, Workshops und Lektionen wird den Teilnehmern dabei das notwendige Rüstzeug zur Interpretation Neuer Musik vermittelt. Als Dozenten unterrichten die Mitglieder des Pariser Ensemble intercontemporain, einer der renommiertesten Formationen im Bereich der musikalischen Moderne.
Das Repertoire dieser Doppel-CD wurde live während der Proben und Konzerte der Akademie im Sommer 2010 aufgezeichnet. Diese Audio-Aufnahmen sind die bislang ersten, die vom Lucerne Festival Academy Orchestra unter der Leitung des weltberühmten Dirigenten und Komponisten Pierre Boulez veröffentlicht werden.
„ … mit der charismatischen Vaterfigur Boulez hat der Intendant Michael Haefliger eine Persönlichkeit ans Lucerne Festival gebunden, die wie keine zweite für die Integration der Moderne ins Musikleben steht.“ (Neue Zürcher Zeitung)
Pierre Boulez, Cleveland Orchestra
Solisten: Magdalena Kožená, Christian Gerhaher
2010 war ein außergewöhnliches Jubiläumsjahr für Gustav Mahler und Pierre Boulez – die erstklassige Aufnahme dieses Konzertabends, produziert von der Clasart Film- und Fernsehproduktion GmbH, unterstreicht das eindrucksvoll. Wenige Wochen vor seinem eigenen 85. Geburtstag gab der legendäre Dirigent und Komponist Boulez anlässlich Mahlers 150. Geburtstag ein exklusives Mahler-Konzert mit dem Cleveland Orchestra in der Severence Hall in Ohio/USA. Ein Abend, der zugleich einen weiteren Höhepunkt markierte, denn Boulez und das Orchester begingen das 45. Jubiläum ihrer engen Zusammenarbeit.
Das Konzert beginnt mit dem hypnotisierenden Adagio aus Mahlers unvollendet gebliebener Symphonie Nr. 10, dem einzigen Satz dieser Sinfonie, den Mahler selbst vollendet hat. Dem Adagio folgt die Darbietung der berühmten zwölf Lieder aus Des Knaben Wunderhorn durch die Mezzo-Sopranistin Magdalena Kožená und dem Bariton Christian Gerhaher
Zum Bonusmaterial der DVD und Blu-ray Edition zählt ein Interview mit Pierre Boulez und ein weiteres Highlight ist der fünfminütige Beitrag, in dem das Orchester gemeinsam mit dem Publikum „Happy Birthday“ anstimmt und Pierre Boulez zum seinem anstehenden 85. Geburtstag ehrt.
Joshua Bell, Sakari Oramo
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
Als fester Bestandteil der offiziellen Nobelwoche versammeln sich jedes Jahr renommierte Künstler aus aller Welt, um die Nobelpreisträger zu ehren - ein Ereignis der Weltklasse. Das Nobelpeiskonzert 2010 war mit dem US-amerikanische Star-Geiger Joshua Bell und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sakari Oramo, dem Chefdirigenten und künstlerischen Leiter des Orchesters, ein besonderes Highlight dieser Tradition. Neben Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur - brillant präsentiert von Joshua Bell - bietet diese Aufnahme auch beeindruckende Darbietungen der Leonoren Ouvertüre Nr. 3 von Beethoven und der Sinfonie Nr. 5 des finnischen Komponisten Jean Sibelius.
Bonus: Interviews mit Joshua Bell, Sakari Oramo und Mario Vargas Llosa, Literatur-Nobelpreisträger 2010.
Claudio Abbado
Lucerne Festival Orchestra
Claudio Abbado und seine handverlesenen Musiker des Lucerne Festival Orchestra erreichen ein neues Level ihres umjubelten Mahler Zyklus‘ mit der Aufführung der fesselndsten und intensivsten Mahler Sinfonie – die Neunte! Claudio Abbado bringt seine klare Vision und Lebenserfahrung in diese widersprüchliche Musik ein. Sein „Orchester der Solisten“, die erstklassigsten Instrumentalisten unserer Zeit, schwelgt in transparentem Orchesterklang und der Virtuosität von Mahlers letzter vollendeter Sinfonie. „Eine Interpretation … von erstaunlicher Tiefe und Feinsinnigkeit“ (Daily Telegraph).
Als besonderes Highlight bieten DVD und Blu-ray zusätzlich die „Conductor Camera“ (Dirigentenkamera) an, die Claudio Abbado aus der Perspektive des Orchesters zeigt. Die Blu-ray ermöglicht sogar jederzeit einen direkten Wechsel zwischen Programm und „Conductor Camera“ während des Konzerts.
Claudio Abbado
Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela
Anna Prohaska
Obwohl Claudio Abbado bereits seit zehn Jahren mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra konzertiert, ist die Konzertaufzeichnung vom diesjährigen LUCERNE FESTIVAL zu Ostern das erste audiovisuelle Zeugnis dieser besonderen Zusammenarbeit. Diese DVD dokumentiert neben der außerordentlichen Brillanz des venezolanischen Jugendorchesters und Claudio Abbados leidenschaftlichem Dirigat auch eine großartige Neuentdeckung: die Sopranistin Anna Prohaska.
The Warsaw Recital
Im Chopin-Jahr 2010 feiert der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim auch das 60. Jubiläum seines Debüts. 1950 gab der erst 7-jährige sein erstes öffentliches Konzert in Buenos Aires. Chopin wurde am 01. März 1810 in einem kleinen Dorf nahe Warschau geboren. Das viel umjubelte Warschau-Recital mit Daniel Barenboim zu Ehren des Komponisten fand am Abend von dessen Geburtstag statt. Barenboim spielt Werke aus fast allen von Chopin favorisierten Formen: Fantasien, Nocturnes, Sonaten, Walzer und Barcarolen, doch es geht ihm dabei um mehr als um die bloße Interpretation: Dieses Recital ist eine unaufdringliche Lehrstunde in Sachen Musikphilosophie, die dennoch sinnlich und spontan klingt.
Evgeny Kissin
Nikolai Demidenko
Zu Ehren von Fryderyk Chopins 200. Geburtstag im Jahr 2010 wenden sich zwei führende russische Pianisten den beiden Klavierkonzerten des romantischen Komponisten zu: Evgeny Kissin spielt das f-Moll Konzert op.21, ein Schlüsselwerk aus Chopins Oeuvre, während Nikolai Demidenko das e-Moll Konzert vorführt, ein nicht weniger virtuoses Werk der Spitzenklasse. Begleitet werden sie von dem Warschauer Philharmonieorchester unter der Leitung von Antoni Wit. Das vom Publikum mit Begeisterung aufgenommene und unvergessliche Konzert fand am 27. Februar 2010 in Warschaus Philharmonie statt und wurde in erstklassiger Sound- und Bildqualität festgehalten.
Dorothee Mields (soprano) ǀ Gerhild Romberger (alto)
Georg Poplutz (tenor) ǀ Klaus Mertens (bass)
2010 feiert die Welt den 300. Geburtstag von Wilhelm Friedemann Bach, dessen Musik aus verschiedensten Gründen lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Zahlreiche seiner Werke waren seit dem Zweiten Weltkrieg gänzlich verschollen und wurden erst 1999 in Kiew wiedergefunden. Vier Kantaten des Komponisten sind nun erstmals auf DVD erhältlich, dargeboten von Dorothee Mields, Gerhild Romberger, Georg Poplutz, Klaus Mertens, dem Bachchor Mainz und L’arpa festante unter der Leitung von Ralf Otto. Eine Entdeckungsreise in das faszinierende Werk des ältesten Sohnes Johann Sebastian Bachs.














